Früherziehung

Einmalwöchentlich treffen sich die Kinder im Alter von 4-5 Jahren zum gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren, in dem eigens dafür erbauten Früherziehungsraum im Musikerheim.

Musikalische Früherziehung
Mit einer vielfältigen Ausstattung an Orffschen Instrumenten und Anschauungsmaterialien können die Kinder in einer entspannten Atmosphäre Musik mit allen Sinnen erleben.
Das Team der Ausbilderinnen besteht aus fachlich ausgebildeten Erzieherinnen, welche mit großem Engagement in Anlehnung an das Unterrichtswerk „Musikfantasie“ von Karin Schuh arbeiten.
Im Mittelpunkt stehen aber auch die Interessen und Bedürfnisse der Kinder welche in den Unterricht mit einfließen und somit die Freude am Musizieren steigern.
Musikalische Ziele:
  • Singen und Sprechen
    Das Singen ist der direkte, aktive Umgang des Kindes mit Musik und steht somit in der Musikfrüherziehung an erster Stelle.
    Motivierende, einfach komponierte Lieder, die schnell ins Ohr gehen bereiten den Kindern Spaß.
  • Sensibilisierung des Gehörs
    Das Kind gebraucht seine Ohren bewusst um im Laufe der musikalischen Früherziehung, musikalische Elemente erfassen zu können (Tondauer, Tonhöhe, Tempo und Dynamik, die Tongeschlechter Moll/Dur und vieles mehr).
  • Musik nach Bewegung
    Die Kinder erfahren sich und ihre Umwelt durch Bewegung und verwenden Motorik und Mimik als Ausdrucksmittel. Dies leben sie in Bewegungsphasen zu Liedern und Geschichten sowie Kindertänzen aus.
  • Rhythmus erleben und nachempfinden
    Der gesungene Rhythmus der Liedmelodie ist die Fortsetzung des Wortrhythmus aus der Sprache (und somit nebenbei die beste Sprachförderung!).
    Durch die Gestaltung der Lieder mit Instrumenten (Handtrommeln, Stabspielen und vieles mehr) wird der Rhythmus vertieft.
  • Instrumentenkunde
    Vermitteln des richtigen Umgangs mit den im Unterricht verwendeten Instrumenten und genaues Kennen lernen, wie z.B. Materialbeschaffenheit, Tonerzeugung u.s.w.
    Wichtig ist uns auch das Kennen lernen verschiedener Instrumentengruppen, welche die Kinder erst später spielen können, wie Streich-, Blas-, Zupf-, und Tasteninstrumente.
  • Musiklehre
    Die Kinder lernen spielerisch die traditionelle Notenschrift in Verbindung mit Geschichten, Liedern und Versen kennen.
    Zum Beispiel: Die Rufterze  c´´ und a´ lernen die Kinder über die Geschichte der Zwillinge Cemi und Anna kennen, welche im  zweiten und dritten Bett, im Fünfbrettstockbett schlafen.
  • Elementares Instrumentalspiel
    Begleitung mit Körperinstrumenten, dem Orffschen Instrumentarium, Stabspielen und auch Ersatzinstrumenten wie z.B. Steinen, Bambusstäben u.s.w.
    Die Freude und der Spaß am Musizieren stehen klar im Vordergrund.
    Selbst auf verschiedenen Instrumenten und Materialien zu musizieren, begeistert die Kinder und lässt ihre Ideen nur so sprudeln.
Musikfrüherziehung ist keine Förderung zur Musik, sondern durch Musik.
Darüber hinaus werden über das gemeinsame Musizieren beim Kind
  - Konzentrationsfähigkeit,
  - Ausdauer,
  - Gruppenzusammengehörigkeit,
  - Grob- und Feinmotorik,
  - Allgemeinwissen, und damit auch das Selbstvertrauen gefördert.
Musikfrüherziehung spricht alle Sinne an (Sehen, Hören, Gleichgewichtssinn, Tastsinn, ideelle Vorstellungskraft).
Darum ist die Freude am Musizieren bei allen Kindern angeboren und gleichzeitig wird die ausgewogene Koordination aller Sinne beim Kind gefördert.