Open Air Konzert

Erpfenbrass

 Open Air Konzert im Schloss Brenz

 

Unerhört Power erleben

Unerhörte Power erleben war das Motto des Open-Air-Konzert von Erpfenbrass am Sonntag im Schlosshof des Brenzer Schlosses, das der Förderverein des Musikvereins Sontheim veranstaltete.

Aufgebaut wurde in der Mittagshitze bei fast 37° und in der Hoffnung, dass sich bis zum Abend keine Gewitterwolken bilden werden, denn im Jahr zuvor musste das Konzert noch kurzfristig in die Halle verlegt werden.

Doch in diesem Jahr fand das Open-Air-Konzert bei idealen Wetterbedingungen statt. Normalerweise ist der Schloßhof ein relativ schattiger und kühler Ort, doch an diesem Abend war es keinem der fast 200 Besucher zu kühl. Daran waren nicht nur die schwülen Temperaturen schuld, sondern auch der frische Musikstil der Band.

Die fünf jungen Musiker und 1 Schlagzeuger, trugen nicht nur ihre Musik gemäß ihrem Motto, unerhört Power vor, sondern verlangten Power von den fast 200 Konzertbesuchern. Diese wurden dabei mehrere Male animiert aufzustehen und mitzumachen. Dieser Aufforderung kamen die Besucher trotz schwüler Hitze gerne nach. Es führte jedoch auch dazu, dass die Pause vorgezogen werden musste, da die Bandmitglieder nassgeschwitzt waren und auch die Zuhörer eine flüssige Erfrischung benötigten. Nach der Pause spielte die Band dafür in kurzen Hosen und teils barfüßig weiter.

Der Name ErpfenBrass leitet sich vom kleinen Ort Erpfenhausen auf der schwäbischen Alb ab, wo die Band entstand. Aus anfangs zwei Blechbläsern und E-Bass ist eine Band aus sechs jungen Musikern zwischen 22 und 29 Jahren entstanden. Auch die Bandbreite der gespielten Instrumente hat sich seit der Gründung im Sommer 2009 enorm verbreitert. Mittlerweile sind alle gängigen Instrumente des Tiefen Blechs, Trompete, Schlagzeug, Xylophon, Saxophon, E-Bass, Gitarre und viele weitere Instrumente fester Bestandteil des „Erpfen-Sounds“. Durch die unterschiedlichen musikalischen Wurzeln der jungen Künstler ist ein Sound entstanden, der durchaus als „bisher einzigartig“ beschrieben werden kann. Klassik trifft auf Rock, Blasmusik auf Funk und Traditionelles auf Jazz.

Besonderen Anklang fanden an diesem Abend jedoch, die Polka  Vogelwiese, das Stück Zirkus Renz und die Eigenkomposition Halbe.

Nach einer Zugaben überreichten Gabriele Kraus und Bärbel Weiß jedem Musiker eine Flasche Wein und bedankten sich bei der Band, allen Helfern und den Besucher für den gelungen Abend. Die Band bedankte sich ihrerseits mit einer weiteren Zugabe und Basti gab auf dem Xylophon beim Zirkus Renz noch mal alles.

 

Hier geht's zu den Bildern von Pia Plodek